FDP.Die Liberalen
Kreis 6
Ortspartei Kreis 6
06.11.2016

Medienmitteilung bezüglich Masterplan Hochschule

Die Kreispartei FDP.Die Liberalen Zürich 6 unterstützt den Entscheid der kantonsrätlichen Kommission für Planung und Bau zur Verabschiedung des geänderten Richtplan Hochschulquartier.

Unsere Kreispartei FDP.Die Liberalen Zürich 6 hat bereits im Jahre 2015 kommuniziert, im Projekt Masterplan Hochschule eine geeignete Chance zu sehen, damit die ETH, die Universität Zürich und das Universitätsspital auch künfitg international und national eine zentrale Rolle im Wissenschafts- und Gesundheitsbereich spielen können. Aus diesem Grund zeigen wir uns erfreut über die einstimmige Unterstützung des abgeändeten Richtplanes durch die kantonsrätliche Kommission für Planung und Bau. Der abgeänderte Richtplan sieht einen zusätzlichen Flächenbedarf von 320‘000 Quadratmetern vor. Die ursprüngliche Version ging von 350‘000 Quadratmetern Fläche aus.

Die folgenden Aspekte sind für die FDP von grosser Bedeutung:

  • Wichtig ist eine in betrieblicher und städtebaulicher Hinsicht bestmögliche Planung. Diese kann durchaus den ganzen oder teilweisen Abbruch des Häfeli Moser Steiger Baus des alten Spitalgebäudes miteinbeziehen. Diesen Antrag hat die FDP ergänzend zum Richtplantext des Regierungsrates eingebracht, und er wird einstimmig von der Kommission KPB unterstützt. Dies würde für die Planung mehr Optionen schaffen. Mit der «kann» Formulierung wird sichergestellt, dass die Realisierung des Gesamtkonzeptes nicht gefährdet ist.
  • Die FDP begrüsst die Reduktion der Perimeter Fläche auf 320‘000 m2. Die FDP beantragt innerhalb dieser Flächenreduktion auch die Verschiebung der Grenze des Perimeters auf der Nordseite (Dreieck Universitätsstrasse-Sonneggstrasse-Haldenbach). Dadurch bleibt der bisherige Wohnraum und Quartiercharakter erhalten. Die Forderung der FDP, die geplanten Höhepunkte auf 508 m.ü.M. festzulegen, fand in der Kommission KPB leider keine Mehrheit. Wenn dieser Antrag auch im Kantonsrat keine Mehrheit findet, ist wieder von den bereits kommunizierten Höhepunkte 521m.ü.M. auszugehen. Die FDP nimmt mit ihrem Minderheitsantrag von 508 m.ü.M. die mehrmals geäusserte Kritik der Bevölkerung in den angrenzenden Quartieren ernst, ohne dass das Gesamtprojekt gefährdet wäre. Auch die Verantwortlichen des Universitätsspitals haben kommuniziert, dass die moderne und optimale Spitalplanung keine Hochbauten vorsieht.
  • Für die FDP Kreis 6 ist es zentral, dass die Umsetzung des Richtplans möglichst quartierverträglich erfolgt. Das Projekt mit der neuen Sternwartstrasse ist insbesondere eine Chance, bisher wenig attraktive Gebiete der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Kanton und Stadt sind dabei gefordert, dass diese kommende Phase in enger Zusammenarbeit mit der Quartierbevölkerung erfolgt. Wichtig ist auch die verkehrstechnische Erschliessung, welche Fussgänger, ÖV, MIV und Velofahrer gleichermassen berücksichtigt. Die FDP beantragt - unterstützt von der Kommissionsmehrheit - dass die Anzahl Parkplätze nicht reduziert werden darf und mechanische Aufstiegshilfen geprüft werden müssen. Bei der Planung ist nicht nur der Zielverkehr zu berücksichtigen, sondern auch der Durchgangsverkehr. Die Verkehrsplanung muss daher grossräumig erfolgen.
Patrik Brunner, Präsident FDP Kreis 6