FDP.Die Liberalen
Kreis 6
Ortspartei Kreis 6
24.03.2017

Medienmitteilung bezüglich des kantonalen Richtplans Hochschulgebiet

Die FDP Kreis 6 ist erfreut über die Zustimmung des Kantonsrats zur Teilrevision des kantonalen Richtplans (Hochschulgebiet). Durch die Annahme wird es möglich, Investitionen in grosser Höhe zu tätigen und im Kreis 6 Wohnliegenschaften, welche von Universität oder ETH benutzt werden, wieder ihrem ursprünglichen Zweck zuzuführen.

Massgebliche Mitgestaltung durch die FDP

Die Förderung des Bildungsstandorts Zürich ist ein zentrales Anliegen der FDP. Für die Akzeptanz eines Grossprojektes dieses Umfangs muss auf die Quartierverträglichkeit geachtet werden. Die FDP hat als einzige Partei des Kantonsrates das Gespräch mit den betroffenen Quartiervereinen gesucht und in der Folge drei Anträge in die Debatte eingebracht. Zum einen wollte sie die maximale Gebbäudehöhe auf 508 Meter begrenzen. Zum anderen sollten zwei Gebiete aus dem Perimeter des Gestaltungsplans entlassen werden, dies um die entsprechenden Flächen zur Nutzung als Wohnraum dem Kreis zuzuführen.

Der Antrag zur Begrenzung der Höhe auf maximal 508 Meter fand im Rat keine Mehrheit, ebnete aber den Weg für einen Kompromissantrag, welcher eine maximale Gebäudehöhevon 512 Metern festlegt. Die FDP Kreis 6 ist mit diesem Kompromiss zufrieden. Ein Antrag der FDP zielte darauf ab, die Gebäude Sonneggstrasse 17–29 und Clausiusstrasse 31–44 aus dem Perimeter zu entlassen. Damit hätten diese Gebäude wieder als Wohnraum genutzt werden können. Leider wurde dieser Antrag mit tatkräfiger Hilfe der SP abgelehnt. Dass ausgerechnet die SP den Antrag zum Schutz der dortigen Wohnhäuser ablehnte, ist für die FDP unverständlich. Es scheint, der SP sei der Schutz von Wohnraum in Tat und Wahrheit egal. Siegreich war die FDP hingegen in Bezug auf die Gebäude im Dreieck Universitätsstrasse–Sonneggstrasse–Haldenbach. Sie wurden aus dem Perimeter entlassen. Damit können die dortigen Liegenschaften weiterhin für Wohnzwecke genutzt werden.

Die FDP stimmt trotz Abstrichen an ihren Forderungen der Änderung des Richtplans zu. Es ist eine städtebaulich und funktional einmalige Möglichkeit, die drei Institutionen Universitätsspital, ETH und Universität in engem Verbund wachsen zu lassen. Die damit einhergehenden Synergien sind von grossem Wert für die Institutionen und damit für den Standort Zürich Die FDP ist über die Annahme dieses Generationenprojektes sehr erfreut.

Alexander Jäger, Kantonsrat Wahlkreis 4
Michael Baumer, Gemeinderat Kreis 6
Patrik Brunner, Präsident FDP Kreis 6