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Volksinitiativen Rosengartentram und Sofort Massnahmen Zürich Nord-West


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Entlastung der Rosengartenstrasse dank Tunnel

Links-grün brüskiert zusammen mit den Grünliberalen die Quartierbevölkerung
Links-grün will mit gleich zwei Volksinitiativen das Rosengartentram realisieren, ohne die geringste Koordination mit dem ZVV oder flankierende Massnahmen für den Individualverkehr vorzusehen. Auch in den durch die linke Mehrheit in der Verkehrskommission vorgeschlagenen Gegenvorschlägen ist weder eine Koordination noch eine Kostenübernahme durch den Kanton vorgesehen.

Links-grüner Pfusch und Verhinderungspolitik

Unverständlich ist, dass die Stadt nun in eigener Kompetenz einen Projektierungskredit von insgesamt 11,03 Mio Franken selber tragen soll, wenn sich der Kanton auch an dieser überkommunalen Strasse beteiligen würde. Links-grün, und für uns völlig unverständlich, die Grünliberalen nehmen so in Kauf, dass das durch die Stadt zu finanzierende Vorprojekt zu einer Planungsruine verkommt, denn letztlich entscheidet der Kanton, das Stimmvolk und der ZVV über Planung und Umsetzung. Es geht den Initianten denn auch nur zum Teil darum, ein verkehrstechnisches Problem in der Stadt zu lösen. Die Tramlinie am Rosengarten würde zu massiven Einschränkungen für den Individualverkehr führen, indem eine Spurreduktion die logische Folge der Realisierung sein wird. Das Rosengartentram macht nur Sinn, wenn es in die Tramstrategie 2025 eingebettet, in Koordination mit dem Waidhaldentunnel und zusammen mit dem Kanton projektiert wird. Nur so ist es zielführend, professionell, effizient. Alles andere ist Pfusch, oder eben Verhinderungspolitik ohne Anspruch auf Lösungen. Mit dem Eingraben in die ideologischen Schützengräben wird letztlich nur erreicht, dass der Kanton seine Mittel anderswo einsetzt und die nötige Tramtangente effektiv verhindert wird.

Die Quartierbevölkerung will eine ganzheitliche Lösung

Auch bauliche Massnahmen für einen „quartierverträglichen“ motorisierten Individualverkehr an einer für Zürich wichtigsten Verkehrsachse am Rosengarten zu fordern, ist absurd. Weder die Initianten noch die dem Gegenvorschlag der Verkehrskommission zustimmenden politischen Kräfte stellen an sich selber den Anspruch, ein Verkehrsproblem ganzheitlich zu lösen. Im Gegenteil, das Problem wird dadurch auf die anderen Quartiere in der Stadt Zürich verlagert, was aus liberaler Sicht kein Lösungsansatz sein kann. Auch die Quartierbevölkerung hat sich vor vier Jahren in einer Umfrage grossmehrheitlich für eine ganzheitliche Lösung ausgesprochen.

Die FDP als liberale konstruktive Kraft für den Waidhaldetunnel

Die FDP als liberale und konstruktive Kraft wird bei beiden Weisungen dem Gegenvorschlag Stadtrat zustimmen. Dadurch unterstützen wir die Ausarbeitung eines Vorprojektes und die Sofortmassnahmen zum Schutz der Anwohner. Auch werden wir weiterhin für die Realisierung des Waidhaldetunnels einstehen, denn nur so kann der MIV am Rosengarten nachhaltig entzogen werden. Die beiden Volksinitiativen und den Gegenvorschlag der Kommissionsmehrheit lehnen wir hingegen klar ab. Der Gegenvorschlag des Stadtrats kommt jedoch nur dann zur Abstimmung, wenn die beiden Volksinitiativen zurückgezogen werden.

06.07.2010

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